Themenfeld · Recycling
Recycling & Sekundärrohstoffe – wenn aus Abfall ein zweiter Umsatz wird.
Stoffströme, Compoundeure und Märkte verbinden – damit Recyclingmaterial verlässlich Qualität, Menge und Marge bringt.
Worum es geht
In einem Satz: Ich verbinde Stoffströme, Compoundeure und Märkte, damit Ihr Recyclingmaterial verlässlich Qualität, Menge und Marge bringt.
Recycling scheitert selten an der Technik – meist an Verfügbarkeit, Qualität und Abnehmern. Ich bringe Stoffströme und Märkte zusammen: Wer liefert was in welcher Qualität, wer kauft es zu welchem Preis, und wo entsteht aus Reststoff ein zweiter Umsatz.
Typische Situationen
- Sie haben Material, aber keinen verlässlichen Absatz.
- Sie brauchen Sekundärrohstoffe, aber keine belastbare Qualitäts- oder Mengenzusage.
- Eine Aufbereitungs- oder Sortierinvestition steht an und braucht eine Marktbewertung.
- Ein Werkstoff (z. B. GFK, Mineralguss, Polymerbeton) soll in einen Kreislauf.
Mein Beitrag
Vier Jahre operativer Aufbau im GFK-Recycling – ich kenne Mahlwerke, Compound-Formulierungen und die Lücke zwischen Laborwert und Liefermenge.
Ich bewerte nüchtern, qualifiziere Quellen und benenne, was trägt und was nicht.
Ergebnis
Eine Bewertung Ihrer Materialien, möglicher Verwertungspfade und realistischer Sekundärmärkte – ergänzt um Investitions-, Partner- und Risikoempfehlungen, die Sie bei Investoren, Banken oder im Aufsichtsrat verteidigen können.
Ablauf
- 01
Erstgespräch
Stoffe, Mengen, Ziel. Ich sage offen, ob das Thema in mein Feld fällt – und in welcher Tiefe.
- 02
Markt- und Stoffstrom-Sicht
Aufnahme von Stoffströmen, Aufbereitungsoptionen, Abnehmermärkten, regulatorischen Rahmen.
- 03
Bewertung & Partner
Bewertete Pfade, Investitions- und Partnervorschläge, Risikoeinschätzung – mit klaren Annahmen.
- 04
Umsetzung (optional)
Sparring bei Anlagenentscheidungen, Lieferanten- und Kundenverträgen, Pilotbetrieb.
Mini-Case
Anonymisiert · GFK-verarbeitender Hersteller, Süddeutschland
Rund 380 t GFK-Verschnitt pro Jahr gingen bisher gegen Gebühr in die energetische Verwertung. Anlass: ein Großkunde aus der Windbranche fragte erstmals belastbare Recycling-Quoten an.
Im Mandat: Verschnittfraktionen sortenrein bilanziert, drei Aufbereitungsrouten gegenübergestellt, zwei reale Abnehmer für gemahlenes GFK qualifiziert (Polymerbeton, Zementindustrie). Ergebnis: 60 % gehen heute stofflich in den Polymerbeton-Pfad zu positivem Deckungsbeitrag pro Tonne, der Rest in eine kontrollierte energetische Verwertung. ESG-Antwort gegenüber dem Großkunden erstmals belegbar.
Häufige Fragen
- Was unterscheidet Recycling-Beratung von einer klassischen Umweltberatung?
- Umweltberatung beantwortet meist Genehmigungs-, Berichts- und Förderfragen. Recycling-Beratung in meinem Verständnis verbindet Werkstoffkunde, Anlagentechnik, Logistik, Abnehmermärkte und Regulierung zu einer wirtschaftlich tragfähigen Verwertungsstrategie. Beides ist legitim – es ist nur nicht dasselbe.
- Beraten Sie auch zu GFK- und CFK-Recycling?
- Ja, das ist mein originäres Erfahrungsfeld. Vier Jahre operative Verantwortung in einem GFK-Recycling-Startup, inklusive Mahlwerke, Compound-Formulierungen, Abnehmerakquise und behördlicher Abstimmung. Für CFK begleite ich vor allem Investitions- und Partnerentscheidungen.
- Lohnt sich Recycling für unser Material überhaupt wirtschaftlich?
- Manchmal. Manchmal nicht. Ich sage Ihnen das ehrlich – auch wenn die Antwort lautet, dass aktuell weder Mengengerüst noch Abnehmermarkt einen geschlossenen Kreislauf tragen. Schlechte Recycling-Konzepte verbrennen mehr Geld und Reputation als ehrliche Nicht-Konzepte.
- Können Sie eine Anlage technisch bewerten?
- Ja, für die fachliche Bewertung in Investitions-, M&A- oder Eigenoptimierungs-Kontexten. Ich ersetze keinen TÜV-Gutachter oder Anlagenbauer, ergänze deren Arbeit aber um Markt-, Material- und Verwertungssicht.
- Arbeiten Sie auch mit Recyclern direkt, oder nur mit Herstellern?
- Beides. Ich berate Aufbereiter zu Verwertungspfaden, Abnehmerstrategien und Investitionen, und ich berate Hersteller zu Take-Back, Materialauswahl und Sekundärrohstoff-Einsatz. Beide Seiten kennenzulernen ist Teil der Qualität meiner Empfehlungen.
Strategiegespräch
30 Minuten. Ein konkreter Hebel. Kein Vertrieb.
In 30 Minuten sortieren wir, ob ein konkretes Thema bei Ihnen einen wirtschaftlichen Hebel hat — Material, Prozesse, Vertrieb oder KI. Wenn ja, skizzieren wir den ersten Schritt. Wenn nein, sagen wir es.